Klein-mei-ster (m.) Angehöriger einer von Dürer beeinflußten Gruppe von Kupferstechern des 16.Jh., die vorallem Stiche kleinen Formats geschaffen haben (Altdorfer, Brüder Beham u.a.)

zitiert nach Gerhard Wahrig, Deutsches Wörterbuch, 1966 (Ausgabe 1991)

 

 

Kleinmeister: eine Gruppe von Künstlern des 16.Jh., die diesen Namen vornehmlich in kleinen Formaten (meist nur auf einigen Quadratzentimeter großen Flächen) ausgeführten Kupferstichen (oder anderen grafischen Arbeiten) verdanken.
Ursprünglich bezeichnet man damit die Künstler der Nürnberger Schule (Schüler und Nachahmer A.Dürers), später dehnte man den Begriff auch auf andere deutsche Künstler des 16.Jh. aus. (...)
DW

Lexikon der Renaissance - Leipzig: Bibliographisches Institut, 1989

 

Barthel Beham, Der Welt Lauf
Kupferstich 1525 (Katalog von Pauli Nr.39)
40*64 mm

 

Germanisches National-Museum: Meister um Dürer
Ausstellung vom 4.Juli bis 17.September 1961, Nürnberg

Am Ende des zweiten Jahrzehntes des 16. Jahrhunderts kam eine neue, um 1500 geborene Generation von Nürnberger Künstlern zu Worte, unter denen das Dreigestirn SEBALD BEHAM - sein angeblicher zweiter Vorname Hans ist wiederum eine Errungenschaft des 19. Jahrhunderts -, BARTHEL BEHAM, der jüngere Bruder des Sebald, und JÖRG PENCZ hervorragen. Die Form ihrer künstlerischen Aussage hat Dürers Werk zur Grundlage, vor allem dessen Schaffen für die vervielfältigenden Techniken der Graphik. Auf diesem Gebiet liegt das Schwergewicht der kulturellen und kunstgeschichtlichen Bedeutung der drei Künstler ... (Peter Stieder)

Anzeiger des Germanischen National-Museums - 1960-1961

 
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Beham, Sebald
Beham wurde 1500 in Nürnberg geboren und lernte dort bei Albrecht Dürer. Mit seinem Bruder Barthel Beham gehörte er zu der Gruppe der so genannten Nürnberger Kleinmeister.

siehe auch

http://de.wikipedia.org/wiki/Barthel_Beham

 
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Bauernkrieg

 
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Ikonologische Anmerkungen zu "Der Sturz des Papstums"
 
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